Infrarot-Kabine - Saunaevent

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Infrarot-Kabine
Die Infrarotkabine oder auch „Infrarotwärmekabine“ sind eine gute Alternative einer Sauna. Gerade wegen dem Platzmangel wird die Infrarotkabine in viele Privathäuser eingebaut. Die Infrarotkabine erwärmt den Körper  nicht wie üblich über die warme Raumluft, sondern über Infrarotstrahlung welche meist im Bereich des Rückens und des Gesässes angebracht sind. Die Infrarotstrahlung wird beim Auftreffen an den Körper in Wärme umgewandelt, wodurch ein wohliges Wärmegefühl (Tiefenwärme) entsteht.  
Da die Nicht-Physiker das Wort „Strahlung“ meist mit den verehrenden folgen einer Atombombe verbinden und als negativ betrachten, werden wir Ihnen die Energiegehalte einer bestimmten Strahlung genauer beschreiben. Wir sprechen von der Infrarot Strahlung welche auch als „Wärmestrahlung“  genannt wird. Die IR-Strahlung trifft uns überall im Alltag z.B. Sonne, Heizstrahler, sogar jeder warme Körper gibt IR-Strahlung ab. Als Gesetz der Physik lässt sich jede Strahlung als elektromagnetische Welle beschreiben, die Energie transportiert. Ein Leben ohne Strahlung wäre also gar nicht möglich.

Verschiedene Strahlung (Wellenlänge)
Infrarot-A: 780-1400nm (bis 5mm Eindringtiefe)
Eindringtiefe bis zur Haut und Auge (kleiner teile Netzhaut). Wobei die Strahlung nicht wirklich die DNA beschädigt, sondern mehr das Gewebe bei zu langer Anwendung (Energieumwandlung in Wärme) Thermisch beschädigt wird. Gerade beim Auge kann dies zum sogenannten Grauen Star führen. In der Medizin wird die Infrarot A Strahlung bei der Hypothermie (Unterkühlung) für die Erwärmung des Körpers eingesetzt und somit ein sogenanntes künstliches Fieber erzeugt.

Infrarot-B: 1400-3000nm (bis 2mm Eindringtiefe)
Durch die erhöhte Wellenlänge von 3000 Nanometer nimmt die Eindringtiefe der Strahlung durch die erhöhte Absorption durch Wasser drastisch ab. Die Strahlung erreicht nun die Netzhaut des Auges nicht mehr.

Infrarot-C: 3000-10000nm (bis 1mm Eindringtiefe)
Durch die Wasserabsorption bleibt die Eindringtiefe über das gesamte Gebiet weit unter 1mm. Da die Wärme direkt an der Oberfläche umgewandelt wird, wird nicht mehr von einer Tiefenwärme gesprochen. Die Obere Hautschicht erwärmt sich trotzdem und gibt über Wärmeleitung die Wärme an die untere Hautschichten und Körperkern weiter.
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